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Was ist Lehm? |
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Lehm als Baumaterial seit mehr als 12.000 Jahren bekannt |
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Fachwerkhäuser und Massivlehmgebäude als Entwicklungsstufe |
Lehm - Baustoff mit Zukunft
Seit Ende des 19. Jhd. wurde Lehm mehr und mehr durch industriell gefertigte Baustoffe verdrängt.
Gerade nach dem 2. Weltkrieg wurde möglichst rationell und kostengünstig mit fertigen Bauelementen aus Beton gebaut - der Baustoff Lehm verlor somit an Bedeutung.
Seit den 1980er Jahren lässt sich aber in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern Europas und auch weltweit eine klare Rückbesinnung ausmachen auf energiesparendes, ressourcen- und umweltschonendes Bauen mit gesundheitlich unbedenklichen, wiederverwendbaren Baustoffen.
So ist der japanische Kaiserpalast mit Lehmwänden ausgestattet. In Mexiko und den Südstaaten der USA gilt Lehm als ein Baustoff der Oberschicht. In Nordafrikas trockenem Klima finden wir bis zu 6 Stockwerk hohe Lehmbauten. Cirka ein Drittel der Menschheit wohnt in Lehmbauten.

Wo wird Lehm abgebaut?
In Mitteleuropa kommt Lehm überall im Boden vor, so dass durch die einfache Gewinnung im Tagebau für seine Aufbereitung als Baustoff nur wenig Energie nötig ist. Bei der Aufbereitung von Lehm entstehen keine Schadstoffe und das Material ist immer wieder verwendbar.
Lehm als idealer Baustoff
Lehm ist ein Baustoff, der sich in den NATUR-Kreislauf von Werden und Vergehen von selbst einfügt. Erde zu Erde – der Weg des Ursprungs...
